Rückblick 2007
Dies & Das im Jahre 2007
Das Folgende soll Ihnen einen kurzen bildlichen Überblick über die Geschehniss innerhalb unserer Sektion im abgelaufenen Vereinsjahr bieten und zwar, was wir neben Berg- und Schitouren sonst noch erlebten:
| Jahreshauptversammlung des ÖTK Neunkirchen |
Von Gerhard Membier Am Samstag, dem 24.02.2007 fand im Gasthaus "Peischinger Dorfwirt", Familie Beisteiner, in Neunkirchen-Peisching, die jährliche Hauptversammlung des ÖTK Neunkirchen statt. Hierzu konnte Obmann Gerhard Membier den Vizebürgermeister der Stadt Neunkirchen, Alois Schöchl, Labg a.D. Karl Pietsch, sowie die 2. Präsidentin des ÖTK, Frau MinRat Dr. Edith Söllner, als Vertreterin der Zentrale begrüßen. Mehr als 80 Personen waren diesmal der Einladung gefolgt und füllten den Saal beinahe bis auf den letzten Platz. In den verschiedenen Referaten wurden die Mitglieder über das Geleistete im vergangenen Jahr informiert, welches natürlich ganz von den Feierlichkeiten zum 100 Jahr Juibläum geprägt war. Zahlreiche Mitglieder konnten auch heuer wieder für jahrelange 25 Jahre: Kurt Haslauer, Michael Kalchgruber, Grete Kunesch, Johann Tisch, Herbert Weidlich, Andreas Zelenka, Maria Zelenka, Gertrude Zelenka 40 Jahre: Alfred Kaliwoda sen., Paul Maier 50 Jahre: Frieda Basten, Hans Buhrow, Ewald Kalchgruber Der Abend endete mit einem gemütlichen Beisammensein, nach einem Multimediavortrag über das abgelaufene Vereinsjahr.
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| Klubschimeisterschaften des ÖTK Neunkirchen |
zum 5. Mal mit der Gemeinde Breitenau am Steinfeld Am Sonntag, dem 25.02.2007 fanden in Trattenbach, "Dissauer Lift" unsere Am Renntag präsentierte sich die Piste im perfekten Zustand und ein spannendes Schirennen, mit immerhin ca. 70 Startern, konnte bei Sonnenschein wie geplant durchgeführt werden. Vielen Dank an Gerhard Handler, Sebastian Pass und Jürgen Haider für die Organisation, die Pokalspenden und speziell Bürgermeister Rainer Schiel der Gemeinde Breitenau am Steinfeld.
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| Busfahrt zum "Steirischen Bodensee" |
von Andrea Schandel Pünktlich um 7 Uhr des 2. Junis starteten 54 Teilnehmer der Sektion Trotz des feuchten Wetters, es nieselte immer wieder, waren die Wanderlustigen recht gut gelaunt und freuten sich auf die Tour. Nach einer Fahrt durch das schöne Ennstal erreichten wir einen Parkplatz, der ca. 10 min zu Fuß vom „Steirischen Bodensee“ entfernt lag. Hier teilten wir uns in 2 Gruppen auf. Die erste Gruppe, genoss den herrlichen Ausblick, den der See auf die herumliegende Landschaft und den beeindruckenden Wasserfall bot und die zweite Gruppe wanderte den steilen Weg neben dem Wasserfall entlang zur „Hans-Wödl-Hütte“ hinauf. Die Hütte, die auf 1.532 m Seehöhe liegt, gewährt wiederum einen wunderbaren Ausblick auf den so genannten „Hüttensee“. In einer Felswand gegenüber der Hütte bot sich uns noch ein besonderes Schauspiel: In einem Adlerhorst wurde 1 junger Adler von seinen Eltern unaufhörlich mit Nahrungsflügen versorgt. Dank an den Hüttenwirt Sepp Schweiger für diesen Hinweis! Ein paar Unermüdliche wagten sogar noch die nächste Hürde, den Obersee auf 1.672 m Seehöhe, sie kamen dann jedoch etwas durchnässt wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück, aber ihren Erzählungen nach war es auch dort oben herrlich. Am späten Nachmittag wurde noch bei dem einen oder anderen Getränk im Es war wieder einmal ein herrlicher Tag und alle Teilnehmer fragen sich schon, wo wohl die nächste Fahrt hingehen möge. Mehr Bilder gibts <<HIER>>!
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| ÖTK Gartenfest 2007 |
Bei herlichem Wetter fand am Samstag, dem 02.07.2007 im Garten des ÖTK Herzlichen Dank allen Helfern die zur gelungenen Veramstaltung ihren Beitrag geleistet haben. Mehr Bilder gibts <<HIER>>!
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| ÖTK Radwandertag 2007 |
Tour durch die Murauen Am Sonntag, dem 08.07.2007 fuhren 41 ÖTKler mit dem Autobus der Firma Mehr Bilder gibts <<HIER>>! Auf ruhigen Wegen durch die Murauen und wenig befahrenen Straßen fuhren wir in das ca. 60 km entfernte Graz, wo unsere Räder wieder im Busanhänger verladen wurden. Zum Abschluß besuchten wir noch die "Harter Teichschenke" in der Nähe von Bad Waltersdorf, wo wir unseren Kalorienvorrat mit Riesenportionen wieder ergänzten und einen wunderschönen Tag ausklingen ließen.
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| Genusswanderwoche in den Schladminger Tauern |
| von Gerhard Membier
Montag, 16.07.2007 Es ist 12.00 Uhr und bei sengender Sonne marschieren wir auf einer Höhe von 700 m los. Entlang eines Baches verläuft unser Weg durch Laubwald stetig bergauf. Vorbei an der Mautstelle, über Wiesen und später auf der Asphaltstraße bis wir endlich beim „Seewigtal-Stüberl (1.143 m)“ in Gössenberg ankommen. Das Thermometer zeigt 34 °. Filou stürzt sich sofort in den Bach vor der Hütte um sich abzukühlen (nur mehr seine Nasenlöcher sind zu sehen) - wir tun das gleiche mit eisgekühlten Getränken auf der Terrasse des Stüberls. Nach kurzer Rast ziehen wir entlang des „Steirischen Bodensees“ steil bergauf zur „Hans-Wödl-Hütte“ (1.523 m), wo wir es uns nach 1 ½ Stunden Gehzeit wieder auf der Terrasse bequem machen. Hier werden wir auch unsere heutige Nacht verbringen. Seit unserem letzten Besuch im Juni hat das Adlerjunge im gegenüberliegenden Horst in der Steinwand seinen grauen Federnflaum angelegt und ist schwarz geworden. Hoch am Himmel können wir dann auch noch die Eltern kreisen sehen. Stolz präsentiert uns der Hüttenwirt Sepp Schweiger seinen Schützling durch ein Fernrohr, welches wir gleich in „Adlerohr“ umbenennen. Im vor uns liegenden „Hüttensee“ spiegelt sich die Abendsonne und wir genießen die Stille um uns. Sepp’s Frau Karin verwöhnt uns mit Schmankerln aus ihrer Küche und nach einem guten Glas Wein - zu dem uns Silvia aus Anlass ihres Geburtstages einlädt – verkriechen wir uns in unsere Hüttenschlafsäcke im geräumigen, auffallend gepflegten Lager. Außer uns sind heute nur 4 weitere Gäste auf der Hütte. Silvia und „Filou“ schlafen immer gemeinsam in einem Zimmer. Dienstag, 17.07.2007 Beim folgenden Anstieg zur „Neualmscharte (2.347 m) animiert sie allerdings unsere Schweißdrüsen zu Höchstleistungen, obwohl es erst 09.45 Uhr ist. Nach einer kurzen Rast umringt von Bergschafen beschließen Max, Silvia und Filou den direkten Weg zur Hütte zu nehmen. Wir gehen über den gerölligen Weg und queren Steilrinnen zur „Kleine Wildstelle“, um weiter über die Scharte zur „Hochwildstelle“ (2.747 m) aufzusteigen. Diese zählt zu den längsten und schwersten Touren in den Schladminger Tauern. Vom Gipfel haben wir einen traumhaften Blick auf den nahen Dachstein und alle Gipfeln der Umgebung, sowie einen einmaligen Tiefblick bei aktuellen Temperaturen knapp unter 30°. Über den stellenweise stark ausgesetzten und oft nur sehr schmalen Südgrat steigen wir vom Gipfel ab. An manchen Stellen sichern Eisernklammern unseren Abstieg. Trittsicherheit und vor allem Schwindelfreiheit sind hier wirklich unbedingt erforderlich. Anni ist in ihrem Element: Wie eine Gämse steigt sie furchtlos den schmalen Grat hinab, weil sie „kraxelt“ ja so furchtbar gerne. Unten angekommen kühlen wir unsere Füße in einem der zahlreichen Seen ab und rasten auf den von der Sonne aufgeheizten Steinen. Danach steigen wir weiter ab und die Hitze nimmt immer mehr zu. Schon können wir die „Preintalerhütte“ (1.626 m) sehen, aber der letzte Grashang will kein Ende nehmen – eine wahre Hitzeschlacht! Völlig nass geschwitzt kühlen wir endlich unten angekommen unsere Körper im angenehm kühlen Wasser des Baches vor der Hütte ab und schwemmen auch unsere Hemden darin. Das ist eine wirkliche Wohltat !! Das erste Bier in der Hütte lässt sich mit Worten nicht wirklich beschreiben….. Heute steht uns in der Hütte auch eine Warmwasserdusche zur Verfügung, diese EUR 3,- riskieren wir nach dieser Anstregung gerne. In der angrenzenden Alm verkosten wir guten Most und „Steirerkas“. Ein herrlicher Tag neigt sich seinem Ende zu. Die kommende Nacht lässt mich allerdings fast keine Auge zumachen: Trockene Hitze und einige Schnarcher im Lager - bei einer Liegefläche von weniger als 70 cm Breite - übertönen das Rauschen des vorbeifließenden Baches bei weitem. Mittwoch, 18.07.2007 Über das „Lämmerkar“ gehen wir vorerst noch im Schatten, aber schon bald wieder in der Sonne, vorbei an weidenden Tieren, zur „Klafferscharte“ (2.230 m). Ein Blick zurück auf die Hochwildstelle, kaum zu glauben welche Wegstrecke wir in nur 1 Tag zurückgelegt haben. Mit Stolz geschwellter Brust überscheiten wir die Scharte zügig und dahinter liegt uns schon der „Klafferkessel“ (2.300 m) zu Füssen. Gleich im ersten See kühlen wir uns wieder ab. Herrlich ! Filou schwimmt wieder wie ein Fisch im Wasser. Ist das überhaupt ein Hund? Nach einer Rast geht es dann vorbei an mehr als 30 Bergseen und zahlreichen Lachen durch diese Urgesteinlandschaft, immer leicht steigend und dann wieder fallend. Der „Klafferkessel“ ist ein ehemaliger Gletscherboden, umrahmt von einer wilden Felsszenerie und wird als das Herzstück der Schladminger Tauern bezeichnet. Der Aufstieg auf den „Greifenberg“ (2.618 m) ist steil und felsig. Wieder brennt die Sonne unbarmherzig auf uns herunter. Wir überwinden Steine und Felsen in allen Größen. Knapp unterhalb des Gipfels befinden sich einige Seile und Klampfen zur Versicherung in der Felswand. Trittsicherheit ist auch hier wieder vonnöten. Am Gipfel erwartet uns erneut eine traumhafte Aussicht nach allen Seiten und ein unbeschreiblicher Blick auf den Klafferkessel. Am Gipfelkreuz sind auch einige nepalesische Gebetsfahnen von früheren Besuchern angebracht worden. Gerne formieren wir uns wieder für ein Gipfelfoto. Nach der obligaten Gipfelrast führt unser Weg auf der anderen Seite steil bergab und schon bietet uns bald wieder ein See die herbeigesehnte Abkühlung. Zahlreiche Wasserfälle mit verschiedenen Formen von Regenbogen begeistern uns immer wieder aufs Neue. Weithin ist auch immer wieder das Pfeifen der Wächter der Murmeltierkolonien zu hören, einmal etwas weiter weg und gleich darauf in unmittelbarer Nähe. Manchmal habe wir Glück und sehen sie über die Geröllhalden flüchten. In unmittelbarer Nähe der „Gollinghütte“ (1.641 m) werden wir von weidenden Pferden mit jungen Fohlen beäugt. Noch eine kurze Reinigung im Bach vor der Hütte und dann ein wohl verdientes Bier. Prost Kameraden! Auf der Terrasse der Hütte, unmittelbar neben unserem Tisch, schlafen David und Goliath - 2 glückliche Hausschweine - und träumen lebhaft vor sich hin. Zum Abendessen nähert sich dann auch noch ein sehr zutrauliches Pferd bis auf wenige Zentimeter unseren Tellern. Die kommende Nacht ist wieder turbulent. Unser Lager ist völlig überfüllt, da das zweite Lager der Hütte vom Wirt nicht geöffnet wird, weil einige Bergsteiger zu wenig nächtigen. Wenigstens kühlt heute ein leichter Luftzug die Temperatur ein wenig ab. Die Breite des Bettes lässt allerdings für Europäer wieder zu wünschen übrig. Aber auch diese Nacht geht vorbei. Donnerstag, 19.07.2007 Steil führt unser Weg hinauf und die Sonne wird immer stärker. Knapp unter der „Gollingscharte“ (2.326 m) plötzlich ein lauter Knall. Links vor uns ein mächtiger Felsbruch im Massiv des Hochgollings. Ein riesiger Felsbrocken stürzt herab und explodiert bei seinem Aufprall in unzählige Stücke, welche in dem uns trennenden schmalen Graben zu Tal donnern. Wie durch ein Wunder stürzen keine der Steine auf uns, der Schreck steckt uns aber allen in den Gliedern! Nicht auszudenken, wenn ….. Still und flotter als zuvor marschieren wir nun bis zur Gollingscharte hinauf. Während der Rast beschließen wir, uns heute zu trennen. Anni, Erika und Herbert gehen gemeinsam mit Sonja (einer allein tourenden Dame aus Wien, die wir am Vortag kennen lernten) auf den Hochgolling (2.862 m). Sie werden am Gipfel von einem starken Sturm aber sehr bald vertrieben. Freitag 20.07.2007 Der Rest der Gruppe wanderte über die Ignaz-Matthis-Hütte und Rothmandl Scharte nach Obertauern, wo sie nach ca. 10 Stunden eintreffen und die letzte Nacht vor der Heimfahrt verbringen werden. Eine wunderbare Woche im traumhaften Gebiet der faszinierenden Tauern mit seinen zahlreichen Seen und Wasserfällen, bei hochsommerlichem Wetter, findet damit ihr Ende. Diesmal stand nicht die Gehzeit im Mittelpunkt, sondern wirklich das Genießen der oft unberührten Natur mit allen unseren 5 Sinnen. Alle Teilnehmer waren der einhelligen Meinung, dass dies eine Fortsetzung finden muss. Vielen Dank an Max für die Organisation der Tour. Nachsatz: Wenn ich an den „tapferen“ Filou beim Ansichtigwerden von einer noch so kleinen Kuh denke, bekommen die Worte >feiger Hund< eine völlig neue Bedeutung… :-J …. aber das ist eine andere Geschichte ! Mehr Bilder gibts <<HIER>>!
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| Alpkogelkirtag am 15.08.2007 |
Am 15.08.2007 war es wieder soweit - bei herrlichem Bergwetter fand bereits zum 19. Mal der Alpkogelkirtag des ÖTK Neunkirchen statt. Mehr Bilder gibts <<HIER>>!
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| ÖTK Bergmesse am Kaiserkogel in Eschenau, 02.09.2007 |
Zum Gedenken an die verstorbenen 3. Präsidenten des ÖTK, Sepp Vogrin und Gernot Gapp
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| ÖTK Vereinsschnapsen 2007 |
Am Freitag, dem 02.11.2007 fand das jährliche Preisschnapsen im ÖTK Klubheim statt. Wenn auch diesmal einige Stammspieler aus den vergangenen Jahren fehlten, so stand wieder ein spannender Abend bevor. In zahlreichen fairen Zweikämpfen wurde das Endspiel von Gerhard Schreiböck und Paul Luger bestritten. Schlussendlich setzte sich diesmal Gerhard Schreiböck souverän durch und wurde verdienst Vereinsmeister 2007. Wir gratulieren dem Sieger recht herzlich. Vielen Dank auch dem Spielleiter Markus Artner der für eine gelungene Veranstaltung sorgte. Mehr Bilder gibts <<HIER>>!
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